TOBIAS RAUSCH, geboren 1972 in Frankfurt a.M., hat Philosophie, Biologie und Literaturwissenschaften in Freiburg und Berlin studiert.

Seit 2001 arbeitet er als freier Regisseur und Autor. Er ist Mitgründer und Mitglied des Theater- und Performancekollektivs lunatiks produktion. Er arbeitete an zahlreichen Stadttheatern, darunter: Deutsches Theater Berlin, Staatsschauspiel Dresden, Staatstheater Hannover, schauspiel frankfurt, Theater Basel, Nationaltheater Mannheim, Maxim Gorki Theater Berlin, Staatstheater Karlsruhe, Theater Heidelberg, Volkstheater Rostock, Staatstheater Stuttgart, Theater Kiel, Theater Bielefeld, Theater Vorpommern Greifswald sowie an freien Spielstätten, darunter: Hebbel am Ufer Berlin, Sophiensaele Berlin, Theaterdiscounter Berlin, LOFFT Leipzig, Schwankhalle Bremen, Three Mills Island Studios London.

Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf Projekten, bei denen der Stücktext auf der Basis von Recherchen entsteht.

Er wurde mit dem Otto-Kasten-Preis der deutschen Intendanten 2012, mit dem Bremer Autoren- und Produzentenpreis 2007, dem Humboldt-Preis 2001 und dem Literaturförderpreis der Stadt Mainz 1997 ausgezeichnet. Er war Stipendiat des Prager Literaturhauses 2010, der Villa Decius Krakau 2006 und Reisestipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg 1993. Mit der Inszenierung »Alles offen« (Volkstheater Rostock) wurde er in der jährlichen Kritikerumfrage von "Theater heute" als Nachwuchskünstler des Jahres 2010 nominiert. Sein Projekt »Die Welt ohne uns« (Schauspiel Hannover) wurde im Wettbewerb des Bundespräsidenten "Deutschland - Land der Ideen" als Ausgewählter Ort 2012 ausgezeichnet.

Seine Inszenierungen und Stücke wurden eingeladen u.a. zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater 2010 und 2011, zum Prager Theaterfestival deutscher Sprache 2007, zu den Krakauer Literaturtagen 2008, zu den Internationalen Schillertagen in Mannheim 2004 und 2017, zum 1. Bürgerbühnenfestival in Dresden 2014.

Er hatte Lehraufträge an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), an der Universität der Künste Berlin (UdK), an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) sowie am Zentrum für Performance Studies der Universität Bremen und war von 2009 - 2011 Jurymitglied des Fonds Heimspiel der Kulturstiftung des Bundes.